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Zum Geburtstag …

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Zum Geburtstag …

ein paar Änderungen und eine kleine Verlosung!

Juchu, mein Blog wird im August zwei Jahre alt. Damals begann alles mit dem kleinen eBook-Vertrag.

Wer sich interessiert, kann in den Tiefen des Blogs suchen und sich durchwühlen. 😉

Inzwischen hat sich so einiges geändert:

Ich bin stolze Qindie-Autorin. Die „Barbie“ hat ein neues Cover. „Unerwünscht“ wurde veröffentlicht und ich habe mich entschieden schwerpunktmäßig nur noch Bücher für Jugendliche zu schreiben. Ach ja, und der „Nachtsand“ wurde veröffentlicht. „Zum Teufel mit Barbie!“ und der „Nachtsand“ sind inzwischen als Taschenbuch erhältlich.

Derzeit arbeite ich an dem Jugendroman „Zu schön zum Sterben“.

Aus diesem Grund hat mein Blog ein neues Kleid und einen neuen Namen erhalten. 🙂

Ich hoffe, ihr fühlt euch hier nach wie vor wohl und folgt mir weiterhin. Wie gefällt euch denn der neue Sommerlook? Natürlich freue ich mich über eure Meinung!

Ihr könnt euch auch gerne den 432 Followern bei Facebook oder über 1360 Followern bei Twitter anschließen. Denn es gibt immer wieder spannende Neuigkeiten von mir!

Ich verspreche euch auch, diesen Blog wieder mit mehr Leben zu füllen!

Und bevor ich es vergesse: Zur Feier des Geburtstags verlose ich ein Taschenbuch „Nachtsand“ mit meinen Kurzgeschichten unter allen, die hier kommentieren (bis zum 10. August).

Bitte nicht weitersagen, sondern selbst absahnen! 😉

Sarkasmus kommt bei der Hitze nicht so gut, okay, dann bitte weitersagen! *grins*

Sonnige Grüße von Eurer

Sylvia

 

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Happy Birthday „Zum Teufel mit Barbie!“

Statusmitteilung

Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Meine Kolleginnen und ich standen vor einem Rechner in der Schule. Um 11.00h war es soweit. Meine erste Veröffentlichung im Internet.

Teil 1 des Serials „Zum Teufel mit Barbie!“ ist online gegangen. Ein wahnsinnig schöner Moment für mich. Seit dem folgten viele schöne Momente. Bei einer Leserunde entstanden so schöne Rezensionen in verschiedenen Blogs und bei Amazon, dass mir immer wieder die Tränen in den Augen standen.

Hier noch mal zur Feier des Tages meine absolute Lieblingsrezension:

Charlousie gab am 8. Januar 2012 5 Sterne mit der Überschrift:  Verteufelt gut! Eine realistische Geschichte, die in allen nur möglichen Punkten besticht!

Der Inhalt:

Sue hat manchmal das Gefühl, als würde sie nicht so recht in diese Welt passen. Sie weiß, seitdem sie klein ist, dass ihre Eltern sie adoptierten und obwohl sie vollkommen gut mit diesem Fakt umgehen kann, wollen ihre Eltern sie permanent dazu drängen ihre Wurzeln und leiblichen Eltern kennenzulernen. Aber Sue möchte nicht. Sie möchte lieber ihre Berufsschule zu Ende bringen und endlich Ruhe vor Anfeindungen wie ‚Thaischlampe‘ in der Klasse haben, einen Menschen finden, mit dem sie ihre Geheimnisse und schöne Momente teilen kann und manchmal auch dem Obdachlosen Fritz helfen, der es so viel schlechter getroffen hat, als sie selbst.

Doch dann macht sie mit einer Internetbekanntschaft eine grausige Erfahrung und plötzlich fehlt ihr in Deutschland die Luft zum Atmen; so dass abhaut! – Ausgerechnet nach Thailand. Wer hätte gedacht, dass sie auf diesem Trip auch Yvo begegnen würde? – Der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will!

Das Internet: Freund oder Feind?

Man könnte meinen, durch das Internet sind wir weltweit vernetzt und somit alle dichter zusammengerückt. Wir erfahren Inhalte aus fernen Kulturen, die uns ansonsten immer fremd geblieben wären und lernen uns viel besser kennen. Was uns einerseits so grandios verbindet, hindert uns gleichzeitig daran die wahren und richtigen sozialen Kontakte zu knüpfen. Denn wer braucht schon „richtige“ Freunde, wenn man tausende auf Facebook haben kann, die man nach Belieben „An“- und -Ausschaltet? Damit, unter anderem, setzt sich diese gute Geschichte auseinander. Gekonnt streut die Autorin Sylvia M. Dölger immer wieder Assoziationen in der Handlung zu ihrem Titel „Zum Teufel mit Barbie“ und weist in diesem Zuge auf die Verlockungen des World Wide Web hin. Der zweite Fokus liegt auf den Wurzeln eines jeden Menschen, welche die Protagonistin während dieser Geschichte in Thailand ausfindig zu machen versucht. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die in Thailand spielenden Seiten waren sehr bildreich gestaltet und obgleich ich noch nie in diesem Land war, hatte ich nie Probleme mir Vorstellungen zu einzelnen Passagen in meinem Kopf vorzustellen.

Diese Geschichte behandelt aktuelle Themen mit viel Drive und überzeugt durch eine grandiose Umsetzung

„Zum Teufel mit Barbie“ dürfte eine Geschichte sein, die genau den Nerv der heutigen Jugendlichen trifft. Das soll nicht bedeuten, dass diese Geschichte ausschließlich diese Zielgruppe anvisiert. Sie eignet sich durchaus für weitere (ältere) Altersgruppen, jedoch sollte einem klar sein, dass Sylvia M. Dölger bewusst eine Sprache einsetzt, die auf Heranwachsende zugeschnitten ist und somit authentisch eine sehr glaubwürdige und realistische Story formt. Unterstrichen wird dies in zutreffenden Kapitelüberschriften wie : „Hey Süße“, „Willst noch nen Schluck?“ und „Fühl dich wie Zuhause!“.

Wer hat nicht schon mal mit fremden gechattet, Tweets mit Followern geteilt, auf Facebook Freundschaften bestätigt oder per Skype kommuniziert, etc.?

Sylvia M. Dölger springt nicht nur auf den aktuellen „Zug“ auf, sondern vermittelt diesen „Drive“ weiter, indem sie verschiedene Probleminhalte thematisiert und anhand einer überaus gelungenen Protagonistin darstellt. Dabei transportierte sie viele Gefühle, die bei mir von Wiedererkennen über Angst bis hin zu Glückseligkeit und Humor reichten.

Figuren, die trotz individueller Probleme Identifikationspotenzial besitzen

Obwohl ich nie eine ähnliche Erfahrung wie Sue gemacht habe und im Gegensatz zu dieser Figur nicht adoptiert bin, konnte ich mich dennoch sehr gut mit ihr identifizieren. Beispielsweise läuft sie immer mit Musik in den Ohren herum und genau das könnte ich auch sein. Das ist eines der vielen Details, die das Lesen von „Zum Teufel mit Barbie“ so spannend und rasend schön gestalteten.

Im Gegensatz zu manch anderen Romanen übertreibt es die Autorin inhaltlich nicht und durch die verschiedenen Themen war mir anfangs nicht bewusst, worauf beispielsweise eine Internetbekanntschaft mit regelmäßigem SMS-Austausch hinauslaufen sollte. In diesem Aspekt nahm Sylvia M. Dölger kein Blatt vor den Mund und hat eine gute Balance gehalten, indem sie nicht zu detailliert wurde und der Fantasie Spielraum ließ, andererseits aber deutlich genug, um jegliche Missverständnisse auszuräumen und klar zu machen, welche Konsequenzen manche Leichtsinnigkeiten haben können.

Ich erwähnte bereits, wie gut ich mich mit Sue identifizieren konnte, obwohl wir komplett unterschiedlich sind und das ist das extrem dankbare an dieser Geschichte.

Während Sue individuell mit ihren Problemen zu kämpfen hat, sind es insgesamt genommen doch die Probleme, mit dem jede/r auf dem Weg zum Erwachsen sein zu kämpfen hat, weswegen diese Lektüre universell ist.

Mein endgültiges Urteil:

Mich hat diese längere Kurzgeschichte sehr berührt und beeindruckt. Manchmal braucht es nicht 30.000 Worte, da reichen die Hälfte und weniger, um ein intensives Leseerlebnis zu erzeugen.

Ich kann dieses eBook nur ganz, ganz dringend weiterempfehlen und finde die Mischung aus aufmerksamer Kritik, dem jugendlichen Freigeist und einer neuen, (mir) fremden Kultur bravurös geglückt und hoffe sehr, dass diese Frau noch mehr schreiben wird und ihre brillierenden Gedanken mit uns teilt. Begeisterung pur!!

 

Noch einmal herzlichen Dank an alle Leser, Rezenten und Lesungsbesucher, die mich im Laufe dieses Jahres erfreut haben.

Eure Sylvia