Blutfeder

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Im großen weiten Internet habe ich die Bekanntschaft mit der jungen Blutfeder gemacht. Hinter diesem gruseligen Pseudonym verbirgt sich eine junge Frau, die gerne schreibt und rezensiert. Bevorzugt liest sie „Fantasy, Historisches und immer mal Krimi“. Blutfeder führt seid Kurzem einen eigenen Blog, in dem sie diese Bücher vorstellt.

Nicht nur das Design ist sehenswert. Wenn ihr das Bild anklickt, könnt ihr euch selber davon überzeugen. 😉

 
Da Blutfeder nicht nur liest, sondern auch gerne schreibt, habe ich sie um eine Textprobe gebeten. Ich hoffe, euch gefällt ihr Gedicht, mit dem sie die Bedeutung des Schreibens für sich selbst ausdrücken möchte. Ich wünsche ihr dafür weiterhin viel Erfolg und Geduld. 🙂

Die wahrhaftige Blutfeder

Jedes Wort, mit der Schwere seiner Bedeutung, geschrieben mit meiner Hand.
Tief aus der Seele, kommend aus dem Herzen.
Mit der Schönheit jahrhundertealter Harmonie erzählt jedes seine eigene Geschichte.
Und all die kleinen Schöpfungen zusammen beschreiben eine Welt aus purer und reiner Fantasie.
Jede Faser eine eigene Illusion aus Staub und der eigenen Seele.
Jede Sekunde in ihr ein Zusammenspiel der eigenen Erinnerungen.
Jedes Verweilen eine Bereicherung für das eigene Leben.
So verschrieb ich mich dieser Kunst samt ihrer Schwäche.
So schreibe ich mit meinem eigenen bittersüßen Blut, was meine Seele durchströmt & bewegt.
Jeder Tropfen so kostbar, wie die Muse selbst.
Jedes Wort so vollendend für mein Werk, wie jeder Gedanke, der zu reifen beginnt.
Hass und Zorn, bitterböse federführend, wie Liebe und Euphorie.
Ästhetik bestimmt das Maß der Schönheit zwischen den Zeilen.
So schreibe ich mit den Tränen der Vergangenheit.
Dem Blut meiner selbst und mit einer Feder getaucht in die Tinte des echten, süßen & bitteren Lebens.
Genau wissend, dass mich verzehren wird.
Mir die Sicht nehmen wird.
Nur noch die Schönheit einer Welt existiert, die unfassbar ist.
So unnahbar existent und so bitterkalt wie der Tod, das Aufwachen.
Zeile um Zeile bringt das Ende nahe.
Jedes Kapitel zerfällt irgendwann im Nichts der endlosen Seiten und alsbald auf leerem Papier.
Herzblut so tiefrot tränkt das Papier.
Hoffend auf Vollendung.
Doch nur ich, der Schöpfer vermag sein Werk, diesen Gedanken bitter erfüllen, doch einher das Verlangen niemals zu verlassen, welch Reich man sich errichtete.
Aristokratie so fesselnd, wie deren Jahrhundert.
Der Prestige dieser Zeit so verloren.
Ich erschaffe mir eine heile, abscheuliche Welt, deren Existenz, mit der grotesken, anmutigen Schönheit & Pracht, die sie ausstrahlt, ausgeschlossen ist.
Und doch verfalle ich ihr, mit jedem weiteren blutigen Gedanken daran, immer mehr & heftiger.
So kratzt Tag für Tag meine Blutfeder über das Papier.
Fühlt es mit schwerer Süße und bitteren Tränen.
Schreibt mit der eigenen Seele und dem Herzblut.
In Widmung immer derer, die ihr Muse schenkten.
Die Muse einer Familie, einem Leben das mit Eleganz & Anmut und Schwermut & Schmerz gleichermaßen kongruiert.
Vollenden das Werk, reiner als jeder andere Poet oder Literat es vermag.

In blutiger Widmung.

Blutfeder

 

 

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