Do you <3 your phone?

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Ich gebe es zu. Ich mag mein Smartphone auch sehr. So kann ich jederzeit meine Emails abrufen, die Wetterprognose checken und kostenlose Nachrichten versenden.  Ohne das Ding kann ich es mir kaum noch vorstellen. 😉 der Mensch ist halt bekanntlich ein Gewohnheitstier.

Aber heute bin ich bei meiner Aufsicht durch das Schulgebäude an vielen Schülern vorbei gelaufen.

Die einen haben nebeneinander auf der Heizung gesessen und auf ihre Hamdys gestarrt. Andere befanden sich in den Klassenräumen. Als ich einen Blick hineinwarf, saßen die Jungs und Mädels still auf ihren Plätzen. Jeder hat auf seinem Handy herumgetippt.

Da habe ich mich gefragt, ob sie sich wohl gerade im facebook treffen und gegenseitig ihre Fotos und Aktivitäten liken oder Geheimnisse austauschen? Selbst die, die durchs Treppenhaus gelaufen sind, hatten ihr phone in der Hand und konzentrierten sich darauf. 🙂

Haben die Menschen vor den Smartphones mehr miteinander gesprochen?

Was meint ihr?

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  1. Danke euch beiden für eure Meinungen! Ja, es ist ein absolut zweischneidiges Schwert mit der Technik. Mich würde interessieren, was Leser um die 17/18 dazu sagen. Sicherlich gibt es auch in dieser Altersgruppe unterschiedliche Meinungen.
    Liebe Grüße,
    Sylvia

  2. also ich sehe es an mir selber. Wo es das Handy und auch das Iphone noch nicht so populär waren, da hat man sich verabredet oder ist einfach mal vorbei gegangen. Heute tippert man durch die Gegend und ist einfach bequem geworden.

    Manchmal wünsche ich mir, dass es die ganze Technik nicht geben würde

    LG

  3. As I said … ich finde die Teile furchtbar. Ich meine, man hört permanent: „oh, das ist so praktisch, weil ich meine E-Mails auch im Bus abrufen kann …“ (noch schöner: „Im Bett, morgens vor dem Aufstehen!“) … Aber meine Frage ist: „Muss man das? Ist das tatsächlich absolut notwendig?“

    Und ganz ehrlich: SO wichtig ist facebook auch nicht, als das man da alle fünf MInuten gucken muss.

    … Sehr schön war auch die Antwort/Rechtfertigung eines Freundes, der meinte, das sei in Gesprächen mit Freunden halt ganz cool, wenn einem halt mal der Name einer bestimmten Band, eines Schauspielers, eines Buches …. nicht einfiele. Dann könne man das halt mal eben nachgucken.

    und ich dachte nur: „ist das so super wichtig?“ Ich meine, klar, jeder kennt das, das man den Kopf gegen die nächste Wand schlagen möchte, weil einem der Titel auf der Zunge liegt und man kommt nicht drauf … Aber gestorben ist da bisher noch niemand dran, und ich denke, das sind Dinge, die kein gutes Gespräch zum Scheitern bringen sollten.

    Außerdem führt das oft dazu, dass das Internet wichtiger ist als die Leute, mit denen man gerade am Tisch sitzt – Leute, die permanent „nur eben schnell“ ihre Mails checken oder irgendwas anderes damit machen geben mir das Gefühl, sie wären lieber woanders; und da verzichte ich dankend.

    Insofern – mehr gesprochen, vielleicht. Auf jeden Fall gibt es wenig traurigeres als einen Tisch voller Leute, von denen jeder nur mit dem eigenen smartphone kommuniziert.

    Ich denke, dass man durchaus etwas verlernen kann: Nämlich die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu leben, und mit dem zufrieden zu sein, was gerade in diesem Augenblick um einen herum passiert.

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